Twenty Four Hours ♥ Kulturkalender für Berlin empfiehlt:

Wann:
1. Juni 2018 um 19:30 – 23:00
2018-06-01T19:30:00+02:00
2018-06-01T23:00:00+02:00
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Einlass: 19:30 // Beginn: 20:30

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Wenn man Frontmann Austin Getz nach einer Zusammenfassung des dritten TURNOVER-Albums „Good Nature“ fragt, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Lernen. Das ganze Album handelt genau davon. Seine Augen für Neues zu öffnen, aus seiner Komfortzone auszubrechen und zu lernen, in eine völlig neue Situation reinzuwachsen.“ Am 25. August 2017 erscheint nun der Nachfolger des von der Presse gefeierten Albums „Peripheral Vision“ auf Run For Cover Records in Deutschland.
Der Vorgänger „Peripheral Vision“ wurde 2015 vor allem dafür gefeiert, dass er die träumerische Seite des sowieso schon Melodie-verliebten Sounds der Band präsentiert. So schrieb Billboard zum Album, dass das „Quartett in sich in eine stimmungsvolle und atmosphärische Indie-Rock-Band verwandelt hat ohne ihr Talent für große Hooks zu verlieren.“ Wahrscheinlich wäre es nun das einfachste den Erfolg ihres zweiten Albums einfach mit einem gleichklingenden Album zu wiederholen, doch TURNOVER wollten mit „Good Nature“ nicht einfach nur auf Nummer sicher gehen.

„Es kann sehr schwer sein, ehrlich zu sich zu sein, wenn es man kreativ ist“, gesteht sich Austin ein. Angefeuert von den Erfahrungen und dem kreativen Wachstum der Band nach der Veröffentlichung von „Peripheral Vision“ arbeiteten sie vor allem daran, die richtige Balance für den Nachfolger zu finden. „Wir wollten gute Songs schreiben, die uns an unsere Grenzen bringen, aber nicht gewollt anders klingen“, so Austin. Wie der vielfältige Sound von „Good Nature“ verrät haben die Mitglieder von TURNOVER ihren musikalischen Horizont in den letzten Jahre enorm vergrößert. Neue Einflüsse kommen aus altem Southern Soul and Blues, Bossa Nova oder Cool Jazz, aus der elektronischen Musik und natürlich auch Psychedelic. „Das Album hat durch diese neuen Einflüsse eine ganz andere Rhythmik als unsere anderen Alben“, so Austin. „Die Melodien sind diesmal ganz anders, viel weniger linear. Sie haben mehr Seele und bekommen den Freiraum sich zu entfalten.“ Wenn man hört wie das entspannte „Nightlight Girl“ mit dem aufgewühlteren „Breeze“ verschmilzt, und wie sich „Good Nature“ als ein großes Ganzes, Zusammengehörendes anfühlt, merkt man auch, dass die Band sich mehr damit beschäftigt hat, wie Künstler früher ihre Alben konzipierten. „“Pet Sounds“ von den Beach Boys ist inzwischen unter meine Top 5 Alben aller Zeiten“ sagt Austin und bezieht sich dabei vor allem auf das Arrangement des Albums als großes Ganzes. „Ich habe diesen langen Artikel über Frank Ocean gelesen, kurz bevor ich „Good Nature“ zu Ende schrieb, in dem er darüber sprach, wie geduldig man bei der Entstehung eines Albums sein muss. Das hat mich inspiriert.“

„Ein großer Teil des Albums handelt davon zu Lernen, wie man glücklich wird. Ich meine nicht die Ekstase, sondern diese ruhe Zufriedenheit die man in sich spüren kann, wenn man nur geduldig genug ist, in sich zu schauen. „Peripheral Vision“ war eine Platte über das Gefühl der Leere, darüber nicht zu wissenwas man mit sich anfangen soll. Dieses Album handelt davon, wie ich gelernt habe diese Leere lieben zu lernen.“ Diese Einflüsse, inhaltlich und musikalisch, werden im Opening Track „Super Natural“ sofort hörbar: er klingt wie eine Spätsommer-Idylle mit ineinanderfließenden Gitarrenlinien und entspannten Vocals. „Es gibt nichts was ich Menschen lieber beibringe als Selbstlosigkeit“ sagt Austin. „Dieser Song handelt von der Liebe im romantischen Sinne, und wie sie für mich was meditativ wurde, mich entspannte und beruhigte und mir zeigte wie man etwas wirklich Großes fühlen kann. Es ist übernatürlich.“

„… simple, schöne Musik (…) Und die romantischen Melodien sind einfach nur zum Liebhaben.“ – Stern.de

„Ultra-dreamy Surfpop“ – RCKSTR (CH)

Photo: Aaron Siow

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Veranstaltungsflyer / Foto: Turnover | Berlin:




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